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Webdesign · Ratgeber

Was kostet eine Website für kleine Betriebe?

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Damit Sie Angebote besser vergleichen können, zeigen wir, wovon der Preis einer Unternehmenswebsite abhängt und welche Fragen Sie vorab klären sollten.

Von Mustafa Say, SAYKI SolutionsStand: 12. Oktober 2026Lesezeit etwa 5 Minuten

Kurz zusammengefasst

  • Der Preis hängt vor allem vom Umfang, den Inhalten und den gewünschten Funktionen ab.
  • Laufende Kosten für Domain, Hosting und Pflege gehören in jede Kalkulation.
  • Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Fragen sind Pflicht, nicht Extra.
  • Ein gutes Angebot nennt Leistungen und Preise schriftlich und nachvollziehbar.

1. Umfang und Aufbau

Eine einzelne Seite mit Leistungen und Kontakt ist schneller umgesetzt als ein Auftritt mit mehreren Unterseiten für jede Leistung, einem Team-Bereich und Referenzen. Überlegen Sie vorab, welche Fragen Ihre Kunden haben und welche Seiten es dafür braucht.

2. Texte und Bilder

Inhalte sind oft der größte Zeitfaktor. Liefern Sie Texte und Fotos selbst, oder sollen sie erstellt werden? Gute, eigene Bilder vom Betrieb wirken meist besser als Fotos aus Bilddatenbanken. Auch Werbevideos oder kurze Clips für die Startseite sind möglich und werden immer häufiger mit KI erstellt.

3. Funktionen

Hier liegen die größten Unterschiede. Ein einfaches Kontaktformular ist Standard. Aufwendiger sind zum Beispiel:

  • Terminbuchung oder Reservierung,
  • Angebotsanfragen mit Auswahl und Preisberechnung,
  • ein Kundenbereich mit Login,
  • Anbindung an vorhandene Programme wie Warenwirtschaft oder Kalender,
  • Online-Shop oder Online-Bestellung.

Solche Funktionen nehmen Ihnen Arbeit ab, kosten aber in der Entwicklung mehr. Fragen Sie sich, welche Funktion wirklich zu mehr Anfragen oder weniger Aufwand führt.

4. Recht und Technik

Impressum und Datenschutzerklärung sind für Unternehmenswebsites Pflicht. Dazu kommen technische Grundlagen wie eine verschlüsselte Verbindung (https), eine schnelle Ladezeit und eine saubere Darstellung auf dem Smartphone. Wer auf Cookies und fremde Dienste verzichtet, spart sich oft einen Cookie-Banner.

5. Laufende Kosten

Nach dem Start fallen regelmäßig Kosten an: für die Domain, das Hosting und je nach System für Updates und Pflege. Klären Sie, wer Inhalte später ändert und was Änderungen kosten.

Checkliste für Ihr Angebot

  • Welche Seiten und Funktionen sind enthalten?
  • Wer erstellt Texte und Bilder?
  • Ist die Website für Smartphone und Google vorbereitet?
  • Sind Impressum und Datenschutzerklärung berücksichtigt?
  • Welche laufenden Kosten entstehen, und was kosten spätere Änderungen?
  • Gehört die Website Ihnen, und können Sie den Anbieter später wechseln?

Fazit

Vergleichen Sie Angebote nicht nur über den Preis, sondern über den Inhalt. Eine Website, die Anfragen bringt und Arbeit abnimmt, ist mehr wert als eine reine Visitenkarte im Netz.