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Werbung mit KI · Ratgeber

Werbevideo mit KI: So funktioniert es für Betriebe.

Kurze Videos sind auf Instagram, Facebook und TikTok das wichtigste Werbeformat. Früher brauchte man dafür ein Filmteam und einen Drehtag. Heute können viele Szenen mit KI entstehen. Wir zeigen, wie das abläuft und worauf Sie achten sollten.

Von Mustafa Say, SAYKI SolutionsStand: 12. Oktober 2026Lesezeit etwa 5 Minuten

Kurz zusammengefasst

  • Mit KI entstehen Szenen ohne Drehtag, eigene Aufnahmen lassen sich einbinden.
  • Für Reels und Stories ist das Hochformat entscheidend.
  • Die ersten Sekunden entscheiden, ob jemand weiterschaut.
  • Mit KI erstellte Inhalte sollten offen gekennzeichnet werden.

So entsteht ein Werbevideo mit KI

  1. Botschaft klären: Was soll das Video erreichen? Ein neues Angebot bekannt machen, Mitarbeiter gewinnen oder Ihren Betrieb vorstellen?
  2. Ablauf planen: Wenige Szenen, ein klarer Satz pro Szene und am Ende ein Hinweis, was der Zuschauer tun soll.
  3. Szenen erstellen: Bilder und Bewegungen entstehen mit KI-Werkzeugen. Logo, Produktfotos oder eigene Aufnahmen werden eingebunden.
  4. Schnitt, Text und Ton: Untertitel, Musik und Ihr Logo machen das Video fertig für die Kanäle.

Welche Formate brauchen Sie?

Für Instagram Reels, Stories und TikTok ist das Hochformat Standard. Viele Menschen schauen ohne Ton, deshalb gehören Untertitel oder Texteinblendungen dazu. Für die eigene Website oder YouTube eignet sich zusätzlich eine Fassung im Querformat.

Tipps für ein Video, das ankommt

  • Schneller Einstieg: Die ersten Sekunden entscheiden. Zeigen Sie sofort, worum es geht.
  • Kurz bleiben: Ein Gedanke pro Video wirkt stärker als viele Botschaften auf einmal.
  • Wiedererkennbar sein: Logo, Farben und Tonfall sollten zu Ihrem Betrieb passen.
  • Klare Aufforderung: Am Ende steht, was der Zuschauer tun soll, etwa anrufen, reservieren oder die Website besuchen.

Kennzeichnung und Rechte

Seit August 2026 gelten nach der KI-Verordnung der EU Transparenzpflichten für bestimmte KI-erzeugte Inhalte, etwa täuschend echt wirkende Darstellungen von Personen oder Ereignissen. Unabhängig davon empfehlen wir, mit KI erstellte Szenen offen zu kennzeichnen. Das schafft Vertrauen.

Klären Sie außerdem schriftlich, wie Sie das fertige Video nutzen dürfen, zum Beispiel auf welchen Kanälen und wie lange. Bei Musik und Stimmen sollte feststehen, dass sie für Werbung verwendet werden dürfen.

Für wen eignet sich das?

Besonders für Gastronomie, Handwerk und Dienstleister, die regelmäßig auf Instagram oder Facebook präsent sein wollen, aber keinen Drehtag organisieren möchten. Wo echte Menschen und echte Räume im Mittelpunkt stehen sollen, kombinieren wir KI-Szenen mit eigenen Aufnahmen.

Fazit

KI macht Werbevideos für kleine Betriebe zugänglich. Entscheidend bleiben eine klare Botschaft, ein starker Einstieg und Ehrlichkeit gegenüber den Kunden.